Hinweis: Es wird empfohlen, die Selbsterfahrungsgruppen nicht gemeinsam mit engen Bezugspersonen zu besuchen.
Gestalttherapeutische Selbsterfahrungsgruppe |
Beschreibung | |
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Dorothee Lengsfeld
Als Gestalttherapeutin bin ich nicht die Wissende, die unmündige Klient:innen zur Mündigkeit bringt. Ich will keine größtmögliche Wirkung erzielen, will nicht werten oder heilen
und erkenne das Recht der Klient:in an zu scheitern, sich zu verweigern, sich zurück zu ziehen …. Ich sehe mich eher als Zeugin, Wahrnehmende dessen, was Hier und Jetzt geschieht,
wie Du und die Gruppe und ich im Jetzt sichtbar werden. Das genügt. Die Wahrheit ist in der phänomenologischen Betrachtung und Wahrnehmung zu finden. Als Gestalttherapeutin will
ich der Einzelnen und der Gruppe mit Aufmerksamkeit und Achtsamkeit begegnen, mich berühren lassen und dabei auch meiner eigenen Körperempfindungen, Gefühle, Fantasien und
Gedanken gewahr sein. Davon teile ich der Gruppe etwas mit und lade auf diese Weise ein, das eigene Erleben und Sein im Augenblick weiter zu erforschen und auszutauschen. Eine
Einladung zu einem Experiment oder eine Intervention helfen zur Selbst-Erfahrung. |
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Tiefenpsychologische Selbsterfahrungsgruppe |
Beschreibung | |
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Lea Pusch
„Alles gut!“ – Wie schnell geht uns dieser Satz doch oft über die Lippen. Meist nehmen wir uns nicht die Zeit inne zu halten und hinzuspüren, ob wirklich „alles gut“ ist. In der
tiefenpsychologischen Selbsterfahrungsgruppe wollen wir gemeinsam einen Raum schaffen, in dem es möglich ist, einen genaueren Blick auf uns und unsere Art der Beziehungsgestaltung
zu werfen: Wie bin ich mit mir selbst und anderen in Kontakt und was hat das vielleicht mit meinen früheren Beziehungserfahrungen zu tun? Wie erlebe ich meine aktuelle Realität
und an welcher Stelle bemerke ich vielleicht sich wiederholende Schwierigkeiten? Wo möchte ich etwas noch genauer verstehen und mich besser kennenlernen? Gemeinsam möchten wir
Worte für unsere Erfahrungen finden, Gefühlen nachspüren, Zusammenhänge herstellen und Bewusstsein schaffen, um den weiten Raum hinter dem „Alles gut“ zu erkunden. |
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Psychoanalytische Selbsterfahrungsgruppe |
Beschreibung | |
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Martin Link
Der Wille, etwas über sich selbst herauszufinden, und ein gewisses Maß an Mut zur Offenheit sind Voraussetzungen der analytischen Gruppenarbeit und benötigen gleichzeitig auch
Zeit zum Wachsen. Ziel einer solchen Gruppe ist das Entziffern unbewusster seelischer Vorgänge, die im Verlauf des Lebens entstanden sind und nicht nur zu hilfreichen, sondern
auch zu störenden Mustern geführt haben. Diesem Ziel nähert sich die Gruppe als Gemeinschaft. Ein gemeinsames Entziffern entsteht, wenn die Gruppe sich darüber austauscht, was
einzelne Teilnehmende gerade bewegt. Dabei ist sowohl das gemeint, was die einzelnen Personen in ihrem alltäglichen Leben bewegt, als auch das, was während der Gruppensitzungen
gerade in ihnen geschieht. Die entstehenden Gefühle, Phantasien, Hoffnungen und Befürchtungen sollen im geschützten Raum der Gruppe möglichst wenig zensiert angesprochen werden.
Für eine erfolgreiche Erfahrung, ist die Teilnahme an allen sieben Einheiten wichtig. |
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Gruppenanalytische Selbsterfahrungsgruppe |
Beschreibung | |
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Hermann Storm, Andreas Erlinghagen-Wimmer
Die Gruppenanalyse (nach S.H. Foulkes) versteht sich als eine Art soziales Mikrosystem in dem die Teilnehmer*innen durch die Methode der freien Assoziation die Möglichkeit haben,
sich mit ihren Beziehungsmustern, Rollen, Erwartungen, Konflikten, Wünschen und Bedürfnissen zu zeigen. Durch die Interaktion in der Gruppe werden unbewußte Dynamiken sichtbar und
besprechbar. Die Gruppenmitglieder unterstützen und spiegeln sich dabei gegenseitig mit dem Ziel eines tieferen Verständnisses der eigenen Persönlichkeit. Basis des
gruppenanalytischen Prozesses ist die Verschwiegenheit nach außen und Offenheit nach innen. |
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Meditation - ankommen, atmen, sich ganz spüren, sich öffnen, geschehen lassen... |
Beschreibung | |
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Gerda Sutthoff
Somatisch basierte Meditation ist eine spezielle Form der Achtsamkeitspraxis, bei der wir unsere Aufmerksamkeit auf den Körper und seine Empfindungen lenken. Vor allem über den
Atem nehmen wir unseren Körperinnenraum bewusst wahr. Wir fördern damit unsere körperliche Präsenz, können diese aber auch nutzen, um Spannungen zu lösen und uns für unser ganz
eigenes Wesen zu öffnen, den Zugang zum Wesentlichen, zur Essenz der eigenen Person zu bekommen. So wirkt somatisch basierte Meditation "bottom-up", vom Körper zum ganzheitlich
wahrgenommenen eigenen Wesen, was letztendlich auch eine individuelle und doch allen Menschen vermutlich gemeinsame, spirituelle Dimension offenbaren kann. Daher hilft somatische
basierte Meditation uns auf unserem menschlichen Entwicklungs- und Reifungsweg, als Therapeut*innen und als Patient*innen. Im Seminar werden sich Erläuterungen durch die
Referentin abwechseln mit geistigen Impulsen, Achtsamkeitsübungen in Ruhe und in Bewegung auch mit Musik, kürzeren und längeren Meditationseinheiten im Sitzen und Liegen sowie
ganz viel Austausch über das Erlebte im Gespräch. Keine Vorkenntnisse erforderlich! |
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Das Selbst im Kontext - Mentalisierungsbasierte Selbsterfahrung |
Beschreibung | |
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Maria Kretzschmar, Ulrike Brieger
Mentalisierungsbasiert werden wir uns und die anderen in unserem Menschsein entdecken. In diesem Raum soll es möglich sein Unsicherheiten, Ängste, Schuldgefühle und andere
Unliebsamkeiten aus den jeweiligen Lebenskontexten anzuschauen, zu erfühlen und gleichzeitig über das Gruppenerleben eine Idee zu bekommen, dass trotzdem „Alles gut ist.“ oder
sein kann; mindestens für den aktuellen Moment und möglicherweise auch über den aktuellen Moment hinaus. Wir werden uns in diesem Kontext verschiedenen Fragen widmen bezogen auf
die eigene Biographie, aber auch bezogen auf die eigene Psychotherapeut*Innen-Identität. Verschiedene Methoden der dritten Welle werden uns dabei unterstützen, darunter CBASP und
ACT. |
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Mit allen Sinnen....Kunsttherapeutische Selbsterfahrung |
Beschreibung | |
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Christofer Schopf
Das Spiel mit den Sinnen, mit Materialien, Bildern und Symbolen ist ein Kernmerkmal der menschlichen Kultur. Es entspricht einem grundlegenden Bedürfnis nach Ausdruck,
schöpferischer Verwirklichung und Selbsterkenntnis. Je mehr der Alltag durch digitale Medien geprägt ist, umso wichtiger werden wieder die unmittelbaren sinnlichen Erfahrungen und
Erkenntnisse. Im kreativen Tun verknüpfen sich bewusste und unbewusste Strukturen, kommt es zu einem aktiven und selbstwirksamen „Träumen mit offenen Augen“. Die Werke, die dabei
entstehen, entwickeln ein gewisses Eigenleben, bringen so manche Überraschung, Erkenntnis und manchmal auch Irritation mit sich, regen vielfältige Sinneseindrücke und
Assoziationen an und laden zum inneren Dialog und zum gemeinsamen Austausch ein. Wir werden in dieser Selbsterfahrungsgruppe nicht nur gestalten und sprechen, sondern ich werde,
entsprechend meinem Verständnis von Kunsttherapie, für alle Sinne Anregungen und vielfältige spielerische und körperbezogene Impulse einbauen. Das grundlegende Ziel ist die
gemeinsame Gestaltung einer wohlwollenden, haltgebenden und gegenseitig anregenden Atmosphäre in der jede Person den kreativen Prozess, entsprechend den eigenen Bedürfnissen,
Anliegen und Fragestellungen, für sich nutzen kann. Wer eigenes Material besitzt (Aquarellfarben, Pinsel, Stifte, Kreiden, Acrylfraben, Wassergefäße, Kollagenmaterial, Kleber,
Schere, Papiere in unterschiedlichen Größen...etc.etc.) ist gebeten das mitzubringen. Vieles wird gestellt (u.a. auch Ton), alles neu zu kaufen wäre etwas kostspielig, sowohl für
euch als auch für uns.......mit dem was da zusammenkommt wird gearbeitet. |
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Systemische Selbsterfahrungsgruppe |
Beschreibung | |
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Charlotte Erlinghagen, Laura Schrappe
Was bedeutet „Alles gut“ im Kontext systemischer Therapieprozesse: als innere Haltung des/der Therapeut:in ebenso wie im Kontakt mit Klient:innen? Wann wirkt diese Haltung
unterstützend, beruhigend oder ordnend, und wann kann sie auch verdecken, beschwichtigen oder vorschnell beruhigen? Welche Botschaften rund um „Alles gut“ haben wir in unseren
Herkunftsfamilien gelernt? War „Alles gut“ dort ein Ausdruck von Vertrauen und Zuversicht, oder eher ein Signal, nicht weiter nachzufragen? Gemeinsam erforschen wir, welches
Verständnis von „Alles gut“ wir im Laufe unseres Lebens entwickelt haben, was davon für uns heute tragfähig ist und wo es möglicherweise an Grenzen stößt. Welche persönlichen
Erfahrungen haben wir mit diesem Satz in unseren Beziehungen gemacht, im Privaten wie im Professionellen? Und was sagt uns unser eigener Körper darüber, wann sich etwas
tatsächlich „gut“ anfühlt und wann vielleicht nur so genannt wird? Bei dieser körperlichen Annäherung können die Teilnehmenden unter anderem die Skulpturarbeit nach Virginia Satir
kennenlernen und erproben. Die genannten Fragen verstehen sich als Impulse und Einladungen. Eigene Themen, Fragen und Anliegen der Teilnehmenden finden im Workshop ausdrücklich
Raum. Methodisch stehen Einzel-, Paar- und Gruppenübungen im Vordergrund, die persönliche Erfahrungen ermöglichen; kurze theoretische Inputs werden je nach Bedarf ergänzt. |
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Dieses Modul (eine Doppelstunde) kann als Ergänzung zu den fortlaufenden Gruppen gebucht werden.
Frag eine/n PiA - Fragestunde Psychotherapieausbildung |
Beschreibung | |
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Vertreter:innen der verschiedenen Therapieschulen
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